Akku HP ProBook 6550b www.akkukaufen.com

  • An Fitness-Armbänder, die am Handgelenk getragen werden, haben wir uns ja inzwischen alle gewöhnt. Link ist jedoch ein etwas anderes Wearable. Ein bisschen größer und klobiger als die mittlerweile doch recht eleganten Fitness-Armbänder. Und deutlich leistungsfähiger. Es handelt sich bei Link um einen kleinen Rechner, der mit Ein Multi-Core ARM-Prozessor ausgestattet ist, mit SSD-Speicherplatz von 128 GB bis 1 TB (je nach Ausführung) und mit Modulen für WLAN 802.11 b/g/n/ac und Bluetooth 4.0.Dazu kommen ein Gyroskop, ein Neun-Achsen-Kompass und ein Beschleunigungssensor sowie ein Akku, der kabellos geladen wird und dann bis zu 12 Stunden kabelloses Streaming von Videos, Musik, Bildern und anderen Daten ermöglichen soll. Bis zu 20 Geräte lassen sich mit Link verbinden, und bis zu sieben Streams gleichzeitig abrufen. Das Multimedia-Armband ist kompatibel mit Linux, OS X, Windows, iOS und Android. Da Link direkt mit der zugehörigen App kommuniziert, soll man sich um die Konvertierung verschiedener Dateitypen für unterschiedliche Plattformen keine Gedanken machen müssen, das übernimmt die App. Link kann mit anderen Geräten über das eigene WLAN- oder Bluetooth-Modul kommunizieren, auch offline, ohne Router und Internetverbindung.

    Das 35mm breite und 11mm dicke Armband aus allergiefreiem Silikon soll Tag und Nacht getragen werden können, auch unter der Dusche. Es ist stoßgeschützt, wasserdicht bis 15m und unempfindlich gegen UV-Strahlen. Sein Akku soll im Stand-By-Modus bis zu zwei Wochen durchhalten.Mit dem Armband Link am Handgelenk soll man seine unverzichtbaren Daten immer bei sich tragen können. Die Bilder und Videos seiner Kinder ebenso wie die wichtige Präsentation oder die Lieblingssongs. Link ist robuster und widerstandsfähiger als ein Laptop und wird wohl auch nicht so leicht entwendet.Noch bis zum 7. März 2015 läuft die Finanzierungskampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo. Unterstützer zahlen für die Variante mit einer 128 GB großen SSD inklusive Versandkosten umgerechnet rund 198 Euro. Die Version mit 1 TB kostet sogar stolze 720 Euro. Im September 2015 soll Link an die Unterstützer verschickt werden. Wer sich genauer informieren möchte, kann das direkt auf der Indiegogo-Seite von Link tun.

    Das Jahr 2014 liegt hinter uns, und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Auch nicht in der Technikwelt. Jahrelang schien es hier stillschweigend einen Konsens gegeben zu haben: Smartphones und Tablets sind die hoffnungsvollste und interessantesten neuen Geräteklassen. Im Jahr 2014 kam das Wachstum bei beiden allerdings nahezu zu einem Stillstand, dafür drängten viele neue Produktkategorien auf den Markt. Der einstige Smartphone-Marktführer Samsung verkauft immer weniger Geräte, der Aufschwung bei Tablets ist längst dahingeschmolzen. Plötzlich sind die guten alten PCs und Laptops wieder gefragt. Und was wird 2015 eigentlich aus der Flut der Smartwatches, fragen Skeptiker?Nicht ganz zu Unrecht übrigens, denn bisherige Smartwatches haben kaum einen Träger bislang wirklich überzeugt. Die Geräte sehen zwar teilweise chic aus, sie sind aber kaum mehr als eine Verlängerung des Smartphones ohne das die wenigsten Geräte auskommen. Mit Smartwatches lässt sich nur schlecht kommunizieren. Googles Ansatz Android Wear etwa wirkt wie ein bloßer Second Screen des überschätzten persönlichen Assistenten Google Now. Die Akkus sind meist nach wenigen Stunden leer. Wird sich das alles im kommenden Jahr mit der Apple Watch ändern? Möglich, aber noch lange nicht wahrscheinlich.

    Und überhaupt: Smartwatches, Smartphones, Tablets: All das sind mittlerweile nur noch einige von vielen Produktklassen der weltgrößten IT-Schwergewichte. Google und Apple wollen künftig in all unseren Lebensbereichen mitspielen. Sei es beim mobilen Bezahlen, beim Thema Heimvernetzung, im Auto, auf dem Fernseher, beim Thema Games, auf dem Laptop oder bei Datenbrillen. Bei Google hatte man mitunter das Gefühl, der einst gefeierte Konzern hätte sich bei all seinen Baustellen zu viel aufgehalst. Ein bestenfalls ausreichender erster Entwurf des Smartwatch-Systems Android Wear, die TV-Konsole Nexus Player, die es ersten Tests zufolge mit der Konkurrenz nicht ganz aufnehmen kann, eine Kehrtwende um 180 Grad beim hassgeliebten Social Network Google+, kaum ernsthafte Fortschritte bei den Themen Android M (Auto) oder der Datenbrille Google Glass. Google kämpft an vielen Fronten, hoffentlich nicht zu vielen.

    Während man derweil die erste Welle der Smartwatches kritisch beäugt, sich vielleicht die ersten Bausteine für das vernetzte Zuhause oder ein Bluetooth-fähiges Gadget auf Kickstarter geordert hat und noch nicht so recht weiß, wie man all das in den Alltag integrieren soll, scheint sich eine Kategorie durchaus etabliert zu haben: Fitness-Armbänder. Belächelt wurde zwar der erste Vorstoß einer privaten Krankenkasse, den Monatsbeitrag an ein solches Gadget zu koppeln und mit den eigenen Fitnessdaten zu verrechnen. Doch nicht wenige haben eins der erschwinglichen Armbänder einfach einmal getestet. Man liest zahlreiche Berichte von Bloggern, die dadurch wirklich abgenommen oder sich mit Erfolg zu 10.000 Schritten täglich gequält haben oder die dank der Schlafanalyse der Armbänder morgens weniger gerädert aufstehen. Ob nun ein lukratives Geschäftsfeld für die Anbieter oder nicht: Bewegung, das spürt man, ist in der Bevölkerung seitdem wieder en vogue. Vorbei die Zeiten, in denen die Werbe-Industrie uns am liebsten mit dem Tablet auf die Couch schickte. Raus in die Kälte, ist nun das Motto, und keine Müdigkeit vorschützen!

    Doch auch das Thema Couch bleibt nach wie vor hochbrisant. Es stimmt allerdings: Tablets sind schön und gut zum Lesen hochgeistiger Presse-Erzeugnisse und vielleicht auch zum Zocken. Aber wenn es um Bewegtbild geht, dann ist mittlerweile der große TV-Bildschirm wieder gefragt. Die TV-Hersteller glauben da zu wissen, was wir in Zukunft wollen: Curved OLED mit Ultra HD! Organische, selbst leuchtende Dioden, die weniger Strom verbrauchen, trotzdem beeindruckende Kontrastwerte und wirklich schwarzes Schwarz erzeugen sollen auf einem Bildschirm in gestochener Schärfe, der leicht zu uns hin gewölbt ist, um unsere Augen noch etwas mehr verwöhnen.Klingt gut und ist es größtenteils auch, aber auch noch teuer, noch nicht breit verfügbar. Und Ultra HD – ein Trend der Zukunft, nicht der Gegenwart. Bisher ging es über die Experimente einiger Anbieter dabei nicht hinaus. Die TV-Sender, Satelliten- und Kabel-TV-Anbieter verstehen unter HDTV derzeit noch HD-Ready und wären schon zufrieden, würden die Kunden ein paar Euro extra im Monat dafür ausgeben.

    Und dennoch mochte man im Jahr 2014 endlich wieder einen Schritt in sein verstaubtes Wohnzimmer setzen. Denn dem Hype um Ultra HD, 4K und Curved OLED ungeachtet, wurden Smart TVs pllötzlich en vogue, bedingt auch durch die Aufrüstung an Geräten durch die – erfolgreich gewonnene – Fußballweltmeisterschaft. Und wer keinen Smart TV zuhause stehen hatte, der rüstete eben nach. Einen überraschenden Erfolg erlebte das oben noch von mir gescholtene Google mit dem Nebenprojekt Chromecast: ein Stick für weniger als 40 Euro, der jeden Fernseher zu einem Smart TV nachrüstet. Sony, Mozilla, Microsoft, Amazon und zuletzt sogar Sky hielten mit eigenen Streaming-Sticks oder Set-Top-Boxen dagegen. Das Internet hat endlich den Weg in unsere Wohnzimmer gefunden und der gute alte Fernseher noch lange nicht ausgedient.A propos Sky: Sehr spät aber besser als nie hat der Pay-TV-Anbieter doch noch das Potenzial des Internets erkannt und ist von seiner starren Devise „Alle Angebote nur gegen teure Abos“ ein wenig abgewichen. Die vor einem Jahr gestartete Online-Videothek Sky Snap hat sich etabliert und wurde zuletzt vom erstaunlichen Angebot Sky Online noch ergänzt: Serienfans sehen hier für 20 Euro im Monat jeweils die neuesten Episoden aus den USA ab nur einem Tag nach der Original-Ausstrahlung. Ohne Sky-Abo. Wann und wo sie wollen.

    Halblegale Serienangebote wurden dadurch noch ein Stückchen weniger interessant. Eine wichtige Rolle spielte dabei allerdings auch der Start der beliebten US-Online-Videothek Netflix in Deutschland. Der Anbieter ist für seine teuren Eigenproduktionen wie „House of Cards“, „Orange is the New Black“ oder „Marco Polo“ bekannt und brachte diese mit nach Deutschland. Etablierte Medienhäuser wussten, dass sie darauf reagieren mussten. Und seitdem gibt es nicht nur Videotheken für Spielfilme und TV-Serien satt. Selbst die deutsche TV-Landschaft hat nun erkannt, dass eine Erfolgsserie wie „Breaking Bad“ oder „House of Cards“ einem Sender gut zu Gesicht steht. Man hat nun zumindest die Weichen gestellt, um eigene Qualitäts-TV-Serien ins deutsche Fernsehen zu bringen. 2015 dürfte man die ersten davon zu sehen bekommen – auf Wunsch sogar im eigenen Wohnzimmer.Und auf eine Tradition zumindest war im Jahr 2014 Verlass: den guten, alten Zweikampf zwischen Sony und Microsoft um die erfolgreichste Spielekonsole. Zwar fiel der Start von Playstation 4 und Xbox One noch ins Vorjahr, die Meldungen, wer gerade wieder am meisten verkauft habe, hielten uns aber auch das ganze Jahr 2014 über auf Trab. Und so erhielten wir auch eine Antwort auf die Frage, ob klassische Spielkonsolen überhaupt noch zeitgemäß sind in Zeiten, in denen man auf jedem Tablet, jeder Set-Top-Box und mit einem Controller auch auf Devices wie dem Google Chromecast daddeln kann. Die Antwort gibt eigentlich schon ein Spieletitel wie das neue „Assassin’s Creed Unity“ mit fantastisch echt wirkenden Spielszenen. Ohne PS4 und Xbox One würde Spielefans einiges fehlen – und sei es nur die alte Fehde zwischen den beiden Kontrahenten.