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  • Hotels und Flughäfen wie in München setzen heute schon vielfach auf WLAN. Gemeinsam mit Vodafone will auch Lufthansa seine weltweit 55 Lufthansa-Lounges mit lokalen WLAN-Netzen ausstatten, um den Fluggästen drahtloses Surfen und den Zugriff aufs Firmen-Intranet zu ermöglichen. Seit Jahresbeginn können Gäste in den Senator-Lounges in Frankfurt, Düsseldorf und New York ihren Laptop oder PDA in ein mobiles Büro verwandeln. Geschäftsreisende können so die Transferzeit am Flughafen produktiv und in angenehmer Atmosphäre nutzen, so Thomas Sattelberger, Bereichsvorstand Produkt und Service bei der Lufthansa.Auch im Auto fährt das Büro mit: Gemeinsam mit Daimler-Chrysler, Siemens, Sun Microsystems und der Jentro AG präsentierte T-Mobile kürzlich das weltweit erste UMTS- Testfahrzeug mit Java-Technologie auf Basis der Mercedes S-Klasse. Von unterwegs kann man auf Internetinhalte und Firmen-Datenbanken zugreifen, E-Mails senden und empfangen und Videokonferenzen abhalten. Und die Frankfurter Taxi-Zentrale plant sogar die Ausstattung aller Taxis mit einem Zugang zum Internet.

    Mit Verbreitung smarter UMTS- Endgeräte ließen sich aus der Ferne schließlich auch komplette Produktionsprozesse überwachen und steuern. Professor Fleisch glaubt, dass mobile Techniken gerade in der Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen ihr Potenzial entfalten werden.Intel hat den Marktstart der ersten Notebooks mit der neuen Mobilchip-Technologie Centrino angekündigt. Das ist die aufregendste Technologie seit der Erfindung des Laptops, sagte Intel-Verkaufschef Mike Splinter am Mittwoch auf der Computermesse CebIT in Hannover. HANNOVER. Intel versucht, seine starke Vormachtstellung bei Chips für Arbeitsplatzrechner (Desktop) auch auf Laptops und Notebooks auszudehnen. Dazu hat der Marktführer der Halbleiterbranche aus Santa Clara in Kalifornien auf der Cebit ein spezielles Paket von Mobiltechnik vorgestellt. Dieses soll einerseits in einer neuen Generation von Notebooks für längere Batterielaufzeiten sorgen sowie eine höhere Rechnerleistung ermöglichen. Zusätzlich haben die Entwickler auf dieser Basis die Konstruktion von kleineren und leichteren Notebooks im Visier.

    Darüber hinaus will der kalifornische Chip-Gigant in einer weltweiten Zusammenarbeit mit Kommunikationsdienstleistern (Service Providern) die Verbreitung von Hotspots auf der Basis von Wireless LAN beschleunigen. Ziel der Kooperation ist es, die jeweilige WLAN-Infrastruktur optimal auf die Intel Centrino Mobitechnik als De-fakto-Industriestandard abzustimmen.Technisch besteht die in Hannover vorgestellte Centrino Mobiltechnologie aus einem neuen Zentralprozessor (CPU), der für den energiesparenden Einsatz in mobilen Rechnern wie beispielsweise Notebooks optimiert ist. Dazu ergänzen abgestimmte Hilfs-Chipsätze sowie ein spezieller Kommunikationschip die drahtlose Netztechnik (IEEE802.11-Standard - Wi-Fi). Alle Komponenten sind auf geringen Stromverbrauch optimiert, um eine längere Akku-Laufzeit und flachere und leichtere Notebooks zu ermöglichen. Nach Angaben von Intel soll die Nutzzeit von Batterien auf bis zu fünf Stunden ansteigen.

    Der neue Centrino-Zentralchip (im Alleinverkauf auch Pentium M genannt) hat nach Firmenangaben eine Taktrate von 1,6 Gigahertz, verfügt aber wegen technischer Verbesserungen über die Leistung eines Prozessors mit einer Taktrate von 2,4 Gigahertz. Die Taktrate steht für die Verarbeitungsgeschwindigkeit und beeinflusst somit die Qualität, mit der Videos auf dem Laptop gezeigt werden können. Der neue Chip soll einen Vorteil beim Stromverbrauch von 76 % im Vergleich zu einem klassischen Chip haben.Tragbare Personalcomputer mit drahtlosem Internet-Zugang bieten mehr Flexibilität und Mobilität, sagte Intel-Manager Mike Splinter in Hannover. Nach seiner Vorstellung werden die Menschen neue Wege erleben, wie und wo sie kommunizieren und arbeiten. So könnten etwa Geschäftsreisende an öffentlichen Zugangspunkten in Flughäfen, Hotels oder Cafés ihre E-Mails oder Tageszeitungen online lesen. Sogar Fluggesellschaften wie die Deutsche Lufthansa und Britisch Airways testen den drahtlosen Internet-Zugang in Flugzeugen.

    Um die Verbreitung von drahtlosen Internet-Zugängen voran zu treiben, arbeitet Intel im Rahmen seines Wireless Verification Programs (WVP) weltweit mit Service Providern zusammen. Zum Auftakt der Cebit trat die T-Mobile mit ihrem öffentlichen WLAN Angebot dem Programm in Deutschland bei. Derzeit verfügt T International-Mobile weltweit über rund 2000 Hot Spots.Weitere Vereinbarungen in Deutschland und der Schweiz bestehen derzeit mit Swisscom Mobile sowie Megabeam und WLAN, die beide kürzlich von Swisscom übernommen wurden. Das neu gegründete Unternehmen Swisscom Eurospot bietet Zugang über rund 800 Hotspots europaweit.Ziel des WVP ist es, drahtlose Netzwerkzugänge zu testen und mit Zertifikaten zu versehen. Künftig sollen verifizierte Zugänge an speziellen Logos, die auf den drahtlosen Internet-Zugang in Flughäfen, Hotels oder anderen Orten hinweisen. Intel will bis Ende des Jahres weltweit über 10 000 Hotspots zertifizieren.Mit Dell, Hewlett-Packard und IBM haben auf der Cebit drei bedeutende Notebook-Hersteller Geräte mit integrierter Centrino-Technik vorgestellt. Die Preise der Notebooks mit Centrino beginnen bei etwa 1 600 ?. In einem vor kurzem erschienen Artikel des US-Wirtschaftsmagazins Businessweek wurde von einer nur verhaltenen Begeisterung der Notebook-Hersteller zum Thema Centrino berichtet.

    Der Grund dafür liege in dem zu schwachen WLAN-Chip des Paketes. Dieser soll in zwei Schüben von jeweils einem halben Jahr aufgerüstet werden. Dies sei nicht im Sinne einer Produktplanung für Einkaufszyklen von drei bis fünf Jahre, wurde als Grund genannt. Intel-Sprecher Hans-Jürgen Werner sieht darin kein Problem, da die Aufrüstung per Softwareladung erfolge. Die rasche, nicht exakt vorhersehbare Entwicklung der WLAN-Standards verlange eine solche Politik, so Werner zum Handelsblatt.Der IBM-Deutschlandchef ist zwar für 26 000 Mitarbeiter verantwortlich, nicht aber für das Tagesgeschäft. Ein Amt, das viele Vorgänger schon in die Sackgasse führte. STUTTGART. Marotten sucht man bei Walter Raizner vergeblich. Alte Weggefährten, die mit ihm in der ersten Hälfte der 90er-Jahre in der Stuttgarter IBM-Deutschland-Zentrale zusammenarbeiteten, fällt partout nichts Auffälliges ein. Er war immer sehr ausgeglichen, darüber habe ich mich oft gewundert, erzählt ein ehemaliger Vorgesetzter. Raizner sei auch immer sehr höflich und freundlich gewesen.

    Diese Eigenschaften treffen heute noch auf den 48-jährigen Raizner zu. Der Schwabe ist ein ruhiger, kommunikativer Gesprächspartner, der freundlich zuhört und sich nicht in den Mittelpunkt stellt. Dennoch weiß inzwischen jeder der 26 000 deutschen IBM-Mitarbeiter, dass Raizner ein strenger Vorgesetzter ist. Dabei ist er gerade mal vier Wochen im Amt.Schon auf seinem ersten Treffen mit den Führungskräften Ende Januar hat er unmissverständlich klar gemacht, was Sache ist: Wir sind hier kein Debattierclub, sage ich Ihnen. Und: Die Vorgaben aus der amerikanischen Konzernzentrale in Armonk sind richtig und werden umgesetzt.Damit setzt Raizner einen Kontrapunkt zu seinem Vorgänger Erwin Staudt. Dieser wie auch sein Vorgänger haben noch versucht, die deutsche IBM - nach Japan die zweitgrößte Auslandstochter des Konzerns - als eigenständige Firma zu führen.Noch immer wird in der Stuttgarter Zentrale die überraschende Ablösung von Staudt durch Raizner diskutiert. Man weiß, dass die Erträge rückläufig sind und die hohen Umsatzvorgaben aus Armonk nicht erfüllt wurden. Wenn sich das deutsche Flaggschiff langsamer als andere europäische Töchter entwickelt hat, war das schon immer ein Alarmzeichen in der Zentrale. Hinzu kommt: Konzernchef Sam Palmisano, seit vergangenem Jahr im Amt, will offenbar einen Manager seines Vertrauens in Stuttgart haben. Auf Staudt setzte Louis Gerstner, Palmisanos Vorgänger.

    Betriebswirt Raizner gehört zu den wenigen Deutschen, die im Konzern steil Karriere machten. Wer den Sprung nach Armonk schafft, muss clever und gut sein, heißt es bei der IBM. Mitte der 90er-Jahren hat sich Raizner um eine internationale Position beworben und eine Assistentenstelle beim damaligen Senior-Vice-Präsidenten Ned Lautenbach bekommen. Lautenbach, für den weltweiten Vertrieb verantwortlich, hatte immer ein bis zwei Europäer in seinem Stab.Dort in Armonk inhalierte Raizner den Geist der IBM. Einen Geist, der ihm liegt und ihn bis zum General Manager für die weltweite Verantwortung von Datenspeichersystemen aufsteigen ließ. In keinem Unternehmen hätte ich so viel lernen können wie bei IBM, schwärmt er. Für die deutschen IBMer verkörpert er den typisch smarten Amerikaner. Damit hat Raizner kein Problem. Ich bin amerikanisch geprägt und spreche die Dinge gern direkt an, sagt er in akzentfreiem Deutsch. Die schwäbischen Wurzeln sind nicht herauszuhören. Es fehlen aber auch die Anglizismen, die er bewusst vermeidet.

    Der Optimist mag Mitarbeiter, die begeisterungsfähig sind und mitziehen. Sie sollen wie er die Ärmel aufkrempeln und hart arbeiten. Dennoch ist seine Arbeitswut nicht gänzlich unkontrolliert. Auf seinen Atlantikflügen nimmt er beispielsweise keinen Ersatzakku für den Laptop mit. Wenn der Akku leer ist, will der Vater zweier Kinder ausspannen.Der neue Deutschland-Statthalter ist froh, künftig nur noch hier zu Lande reisen zu müssen. Am neuen Job reizt ihn, dass er nicht mehr nur mit einem Produkt, sondern mit dem IBM-Spektrum zu tun hat. Dabei wird er weniger als sein Vorgänger Staudt, der sich für die D-21-Initiative einsetzte, in der Öffentlichkeit Position beziehen. Die interne IBM steht bei ihm im Vordergrund. In den nächsten Monaten will Raizner mit den Mitarbeitern reden und ihre Sorgen kennen lernen. In einem so großen Konzern gebe es schließlich viele Reibungspunkte. Seine Botschaft an die Mitarbeiter steht fest: Wir müssen schneller als die Konkurrenz die Kundenwünsche erfassen und bessere Lösungen für deren Geschäftsprozesse anbieten.

    Dennoch fragen sich die deutschen IBMer, was einen Macher wie Raizner bewegt, diesen Job anzunehmen? Als Länderchef hat er kaum operative Verantwortung. Ein IBM-Deutschland-Chef ist zwar formal der Chef von 26 000 Mitarbeitern. Die Matrix-Organisation der IBM lässt aber die operative Verantwortung in den Händen der weltweiten Spartenchefs. Hinzu kommt, dass sich ein Deutschland-Chef schnell abnutzt. Wer Glück hat, kann noch Europa-Chef werden. Wenn nicht, muss er sich außerhalb der IBM umsehen. Für fast alle Vorgänger endete der Job in der Sackgasse.Raizner, der am Abend gerne joggt, um dabei Probleme zu lösen, macht sich darüber offenbar keine Gedanken. Er verlässt sich auf seinen guten Draht nach Armonk. Privat freut er sich auf den nächsten Marathonlauf in New York, bei dem er wieder mitlaufen will.